Fachstellen und Spezialangebote

Bild Kopfzeile

Früherkennung

Betroffene Jugendliche berichten sich verändert zu fühlen, haben das Gefühl, dass etwas nicht mehr mit ihnen stimmt, sind ängstlich oder deprimiert. Sie können sich bedroht oder verfolgt fühlen. Eltern und andere Bezugspersonen beobachten einen sozialen Rückzug oder Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten.

Eine Psychose führt zu Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln. Für die Betroffenen kann die Störung zu hohen Einschränkungen in ihrem Funktionsniveau und ihrer Lebensqualität führen. Häufig beginnt die Entwicklung einer psychotischen Störung bereits im Jugendalter. 80% der Betroffenen erkranken zwischen dem 15-25. Lebensjahr. Bereits bis zu fünf Jahre vor einer akuten Psychose können sich erste Frühsymptome zeigen. Fachpersonen sprechen von sogenannten Risiko-Symptomen. Risiko-Symptome sind erste wahrgenommene Beeinträchtigungen im Affekt, Denken oder der Wahrnehmung, die bereits einen eigenen Krankheitswert aufweisen und mit einem Leidensdruck verbunden sind. Mehr Informationen zum Thema Psychose finden Sie hier

Für Kinder und Jugendliche mit einer Psychose oder erhöhtem Risiko einer psychotischen Erkrankung wird unter der Leitung von Dr. med. Maurizia Franscini eine Sprechstunde angeboten. Die Früherkennungssprechstunde besteht aus einem interdisziplinären Team aus Ärzt*innen und Psycholog*innen.

Zürcher Erstpsychosen Netzwerk

Die Früherkennungssprechstunde beteiligt sich am Zürcher Erstpsychosen Netzwerk ZEN. ZEN bietet sowohl eine spezifische Abklärung und Behandlung wie auch ein Netzwerkcoaching für Jugendliche und junge Erwachsene im frühen Verlauf einer Psychose im ambulanten, teil- oder stationären Behandlungssetting.