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Ablauf der LSR-Abklärung

Eine vollständige LRS-Abklärung setzt sich aus einem Anamnesegespräch mit Kind und Eltern, einer Abklärung mittels testpsychologischen Untersuchungen und Fragebogen sowie aus einem Beratungsgespräch zusammen.

Um eine allfällige LRS-Diagnose stellen zu können, werden wir anhand von Tests oder im Gespräch die Lese- und Rechtschreibleistungen, die Intelligenz, die Aufmerksamkeit und Konzentration, den Entwicklungsverlauf, die familiäre und schulische Situation und die bereits erfolgten oder laufenden Fördermassnahmen, sowie die Auswirkungen der Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten auf die psychische und soziale Entwicklung des betroffenen Kindes abklären.

Das Anamnesegespräch und die testpsychologischen Untersuchungen finden an mindestens zwei Terminen statt, meist am Vormittag. Jeder Termin dauert etwa drei Stunden. Nach Abschluss der Abklärung werden die Ergebnisse in einem Beratungsgespräch mit den Eltern besprochen und gemeinsam die nächsten Schritte geplant. Ausserdem können wir Ihnen bei Interesse im Beratungsgespräch die Möglichkeiten für eine gezielte Förderung in der Forschungsambulanz erklären. Im Anschluss wird ein schriftlicher Bericht verfasst, welchen die Eltern, und in Absprache mit den Eltern die beteiligten Lehrpersonen, erhalten.

Nachteilsausgleich

Wenn die Diagnostik zeigt, dass eine LRS vorliegt, kann für das betroffene Kind mit der Schule ein Nachteilsausgleich besprochen werden, dieser beinhaltet formale und nicht inhaltliche Anpassungen der Prüfungen, die Nachteile von Lernenden mit einer Behinderung wie z.B. einer LRS bei Prüfungen ausgleichen sollen. Die Umsetzung der Massnahmen des Nachteilsausgleiches liegt in der Hand der jeweiligen Schulleitung. Gerne stehen wir auch der Schule für ein Gespräch zur Verfügung.

Stand: 10. März 2020