Patienten & Angehörige

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Beratung und Behandlung

Elternberatung

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat in unseren Behandlungen grosse Bedeutung. Wir informieren sie über die psychische Störung ihres Kindes und beraten sie im Umgang damit. Wir schlagen Behandlungsmassnahmen vor. Diese werden nur im Einverständnis mit den Eltern eingeleitet.

In regelmässigen Elterngesprächen wird die Entwicklung des Kindes besprochen. Oft können sich Eltern auch aktiv an einer Behandlung beteiligen, indem sie konkrete Empfehlungen im Alltag zu Hause umsetzen. Bei medikamentösen Behandlungen ist es besonders wichtig, dass uns die Eltern über beobachtete Wirkungen und allfällige unerwünschte Nebenwirkungen genau berichten. Bei Bedarf bieten wir auch eine Familientherapie an. So kann die Familie Probleme in der Kommunikation und in den Beziehungen bearbeiten, wodurch die Gesundung der Kinder und Jugendlichen optimal unterstützt wird. 

Psychotherapeutische Angebote

Nach der Diagnostikphase wenden wir Behandlungen an, die auf das Kind / den Jugendlichen und dessen spezifische Situation abgestimmt sind und den aktuellen Behandlungsrichtlinien entsprechen. Diese speziellen Psychotherapie-Programme können als Einzeltherapie für Kinder und Jugendliche oder als Gruppentherapie stattfinden. Die Eltern werden von uns im Umgang mit den psychischen Schwierigkeiten ihres Kindes beraten.

Spezifische Gruppenangebote für besondere Störungsbilder

Gewisse Störungsbilder können in einer Gruppe besser behandelt werden als in einer Einzeltherapie. Manchmal empfehlen wir auch eine Kombination der beiden Ansätze. Es gibt z.B. Gruppenangebote für ängstliche, unsichere oder aggressive Kinder oder für autistische Jugendliche. 

Elterngruppen

Zu bestimmten Störungsbildern, wie ADHS oder Essstörungen, bieten wir Elterngruppen an. Dort erhalten Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen Hilfe, wie sie diese im Umgang mit der Störung und auf dem Weg zur Gesundung optimal unterstützen können. 

Medikamentöse Therapien
Nach sorgfältiger Abklärung empfehlen wir manchmal eine Medikation. Diese wird mit Eltern, Jugendlichen und älteren Kindern ausführlich besprochen und im Einverständnis mit den sorgeberechtigten Eltern und/oder dem urteilsfähigen Jugendlichen eingeleitet. 

Ergo-, Bewegungs- und andere Fachtherapien
In unseren Tageskliniken und stationären Abteilungen bieten wir je nach Bedarf Ergo- oder Bewegungstherapie an. Die Ergotherapie fördert Motorik, Wahrnehmung und Handlungsplanung. Die Bewegungstherapie zielt auf eine verbesserte Körperwahrnehmung, die Integration von Psyche und Körper und eine Förderung des gesunden Bewegungsverhaltens. 

Milieutherapie
In der Milieutherapie auf den Tageskliniken und Stationen unserer Klinik werden die Kinder und Jugendlichen in ihren individuellen Therapiezielen gefördert und unterstützt. Sie lernen prosoziales Verhalten und werden in alltagspraktischen Fertigkeiten gefördert. Die umfassende Beobachtung, Stärkung und Förderung während des Tagesablaufes ermöglichen eine intensive Behandlung und ganzheitliche Förderung. 

Innovative Forschungsprojekte
Als universitären Dienst stehen unsere Therapeuten und Therapeutinnen in ständigem Austausch mit den Wissenschaftlern und Forschern unserer Forschungsabteilung an der Universität Zürich. Unsere Behandlungsangebote sind daher immer am neuesten wissenschaftlichen Forschungsstand orientiert. Wir entwickeln und evaluieren unser Therapieangebot ständig weiter und können so unseren jungen Patientinnen und Patienten immer wirksamere Behandlungen anbieten.  Link

Stand: 30. Juni 2020